Die Qual der Wahl – die Hausplanung beginnt

Hausplanung

Nachdem jetzt fest steht dass wir bauen geht es an die Hausplanung und es stellt sich natürlich zunächst die Frage wo das neue Heim denn stehen soll. Wir haben uns dafür entschieden, dass wir in unserer Gegend bleiben wollen und sind nun auf der Suche nach einem schönen Grundstück in der näheren Umgebung (bis. max 10 km) unseres bisherigen Wohnortes. Am besten sollte das Traumgrundstück ca. 850 – 1000 m² groß sein, eine ruhige Lage am Ortsrand haben und natürlich voll erschlossen sein. Darüber hinaus wäre es schön, wenn es sich um eine Baulücke handelt, damit man nicht eng an eng zum Nachbar wohnt. Vorstellungen haben wir bereits viele, jedoch ist so etwas sehr schwer zu finden. Also wieder gefühlte 100 Alerts auf allen Immobilienportalen des Landes eingerichtet und diverse Orte und Baugebiete abgefahren. Sagen wir mal so, bis jetzt sind wir noch nicht fündig geworden und schauen weiter.

Da es aber bei der Hausplanung noch eine Vielzahl von weiteren Vorbereitungen zu erledigen gibt, sind wir parallel zur Grundstückssuche in die Musterhausparks der näheren Umgebung gefahren und haben nun bereits mehrere Sonntage in Hartenfels, Bad Vilbel und Mühlheim-Kärlich verbracht um Hausformen auszuloten und uns Anregungen zu holen.

Holzhaus

Ich bin ein Fan der Holzständerbauweise und kann mir sehr gut vorstellen, in ein solches Haus einzuziehen. Da wir beide das nicht ausschließen und wir auch einen Fachmann aus dieser Branche in der Familie haben, haben wir uns nach langen Recherchen im Netz, durchforsten aller relevanten Baublogs, Sichtung diverser Häuser, Kataloge, Tests und Zeitungen dazu entschieden mit drei dieser Unternehmen unser Traumhaus durchzuplanen und durch zu rechnen. Diese drei sind:

  • FingerHaus
  • WeberHaus
  • HanseHaus

Alle drei Anbieter gelten in der großen Fertighaus Branche als “Premium Anbieter”. Nicht die günstigsten, aber alle mit Haus Konzepten, bei denen die Qualität sehr gut ist und der Service auch nach dem Bau zu stimmen scheint. Alle drei werben mit sehr guter Bonität und Festpreisgarantien von mehr als zwölf Monaten, was schon mal einen Vorteil zum (Massivhaus)-Bauunternehmer um die Ecke wäre. Darüber hinaus erfüllen alle drei Anbieter bereits im Standard KfW55, Finger und Hanse sogar KfW40 (bei Weber aufpreispflichtig). Auch der Papa (als Kellerbauer für diverse Anbieter des Landes unterwegs) kennt alle drei Anbieter und stützt die gewonnenen Erkenntnisse.

Huf Haus?

Beruflich verbringe ich die Stunden im Büro in einem Huf Haus und kann daher viel über das Raumklima in einem Fertighaus sagen. Bisher konnte ich nichts finden, was mir negativ aufgefallen ist im Vergleich zum heimischen Massivbau. Natürlich finde ich das außergewöhnliche Design von Huf toll, nachdem ich mir allerdings den großen Hausbau Katalog angeschaut hab und die Huf Haus Preisliste studiert hatte, musste ich mich leider recht schnell wieder von Huf Haus verabschieden. Runter gerechnet auf den Quadratmeterpreis eines Modum Hauses, wie es für uns wohl preislich überhaupt nur in Frage käme, kommen wir inkl. (Nutz-)Keller auf ca. 2500 – 2600 pro m² – das ist schon ‘ne Hausnummer. Hinzu kommt, das Verena die zu vielen Fenster und Glasflächen in Huf Häusern nicht so gefallen. Sollte ich in diesem Leben mal im Lotto gewinnen, würde ich wohl über Huf Haus nachdenken, so lange wie wir beide arbeiten gehen, eher nicht :).

Wir werden zum Vergleich aber noch mit Massivhaus Anbietern sprechen. Derzeit tendiere ich jedoch zu einem Haus in Holzständerbauweise weil mich das Gesamtkonzept einfach mehr überzeugt.

Die nächsten Schritte sind nun also Terminvereinbarungen mit den jeweiligen Beratern unserer drei Favoriten, damit wir voran kommen und vielleicht bald schon den ersten Grundriss an dieser Stelle (leider noch ohne Grundstück) präsentieren können.

 

 

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